Larpwaffen im Test: Ars sica

In meinem persönlichen Larp-Waffen Arsenal ist mehr als nur eine Ars Sica Waffe vertreten und auch in meiner Larp Gruppe sind einige Schwerter, Streitkolben, Hämmer und Saxe in Umlauf gekommen. Ein guter Grund für einen detaillierten Blick auf Waffen und Erbauer.

 

Das Design

Dieser Punkt steht für mich bei Ars Sica Waffen auf jeden Fall an erster Stelle. Mein erstes Ars Sica Schwert habe ich im Laden gekauft, einem alten Bunkergebäude in Leverkusen. Damals wurde mir gesagt, keine zwei Ars Sica Waffen seien gleich, denn darauf hättten die Jungs und Mädels dort einfach keinen Bock. Ich war total begeistert und kaufte das schönste und teuerste Larp-Schwert, das ich bisher besessen habe.

Seit diesem Tag habe ich niemals eine einzige Ars Sica Waffe online gekauft (eigentlich tue ich das grundsätzlich nicht mehr) und der online Shop ist auch heute eher kläglich gepflegt.

Wann immer ich das gestreifte Ars Sica Zelt irgendwo entdecke schaue ich vorbei und hoffe auf einen großartigen Fund. Keine einzige Larp-Waffen Schmiede erschafft dermaßen filigrane Stücke. Insbesondere die Klingen der Schwerter sind extrem schmal. Parier und Knauf, Axtblatt und Schaft sind meistens aufwendig, aber immer sehr liebevoll gestaltet und verziert.

 

Der Preis

In einigen Online Shops bekommt man aktuell Einhand-Schwerter schon ab 40 €, das wird euch bei Ars Sica sicherlich nie begegnen. Darum geht es dort aber auch nicht. Wer großartiges, individuelles Design von echten Liebhabern erwartet muss auch bereit sein einen angemessenen Preis zu bezahlen. Die Waffen, die ich bisher gekauft habe lagen bei etwa 110 bis 140 € (keine Stangenwaffen oder Sonderanfertigungen), nach oben ist da sicherlich noch einiges möglich.

 

Die Haltbarkeit

Hier muss ich, zumindest bei den Schwertern, einen Abstrich machen. Ich selbst und viele die ich kenne mussten die Erfahrung machen, dass der Schaumstoff an den schmalen Klingen der schnell reißt und sogar die Klebenähte aufgehen können. Dabei hilft es auch nicht, noch so leicht zuzuschlagen.

Bei allen anderen Waffen, bei denen zwischen Kernstab und Aufschlagfläche deutlich mehr Platz ist, habe ich diese Erfahrung allerdings nicht gemacht.

 

Mein Fazit:

Wer Wert auf eine individuelle Waffe legt, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurde, ist bei Ars Sica genau richtig. Meine Schwerter kaufe ich mittlerweile jedoch lieber bie Wyvern, auch wenn hier die Klingen etwas dicker und damit klobiger sind.

2 Kommentare

  1. Eric Donnerochse
    Nov 11, 2014

    schlüssiger und vor allem informativer Text.

    Edit meinerseits:
    Ich habe ein Ars Sica Schwert welches seit… mmmm… 4 Jahren in Gebrauch ist. Eine klasse Waffe und lediglich an minimalen Stellen befinden sich entsprechende „Risse“ die aber bei dauerhafter Nutzung normal sind.

    Ein super Schwert, nicht so leicht das man herumfuchtelt und noch dazu ziemlich stylisch!

  2. Larp-Waffen-Net
    Feb 10, 2015

    Ich finde auch, dass die Waffen von Ars Sica sich stark durch liebevolle Details und super Design auszeichen. Ich baue meine Waffen gerade in letzter Zeit eher wieder selber und habe noch nie eine A.S. Polsterwaffe besessen, kann deswegen zu der Haltbarkeit nur sehr wenig sagen…

    btw: Dein Blog ist immerwieder super schön anzusehen und zu besuchen, weiter so :-)

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